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Vorsicht vor Betrug: Maschen der Scammer & Spammer beim Online-Dating

Vorsicht! Betrugsmaschen der Scammer & Spammer beim Online-Dating im Internet

Sie suchen die Liebe auf den ersten Klick, übrig bleibt am Ende nur ein gebrochenes Herz: Bei der Partnersuche im Internet, dem Sogenannten Online-Dating, treffen Singles häufig auf Kriminelle und werden Opfer eines Betrugs. Doch wer die Masche der Scammer und Spammer kennt, kann sich vor der Abzocke schützen.

Betrug beim Online-Dating: Wie funktioniert die Betrugsmasche?

Immer mehr Menschen suchen online nach der großen Liebe. Das haben auch kriminelle Banden erkannt und das sogenannte Romance Scamming professionalisiert. Die Betrüger erstellen dafür gefälschte Profile auf Dating-Portalen als Köder für flirtwillige Internetnutzer. Statt der großen Liebe haben sie jedoch nur ein Ziel: Möglichst schnell an das Geld der Nutzer zu kommen. Einige Betrüger gehen dabei sehr dreist vor und sind relativ leicht zu durchschauen, andere nehmen sich viel Zeit um in Chat-Konversationen das Vertrauen der Nutzer zu erschleichen.

Der Klassiker: Eine Internetbekanntschaft fragt nach Geld

Besonders häufig ist die Masche anzutreffen, bei der der vermeintliche Traumpartner zunächst offen mit dem Nutzer flirtet, nur um dann kurze Zeit später nach Geld zu fragen. Die Betrüger spekulieren dabei darauf, dass der Nutzer seinen berechtigten Zweifeln blind vor Liebe keine Beachtung schenkt. Und tatsächlich finden die Betrüger jedes Jahr tausende Nutzer von Singlebörsen, die mit diesem Trick reingelegt werden können. Besonders häufig kommt es auf kostenlosen Singleportalen zu solchen Taten. Denn einerseits findet bei den Gratisportalen – anders als bei freshSingle.de – in der Regel keine Identitätsüberprüfung statt, andererseits können die Betrüger ihre Fakeprofile dort ohne Unkosten einstellen. Nutzer von Partnerbörsen sollten deshalb niemals Geld über Finanzdienste überweisen. Einmal verlorenes Geld kann kaum noch zurückgeholt werden, denn die Betrügerbanden operieren meist aus dem Ausland, aus Ländern wie Ghana oder Nigeria, in denen deutsche Behörden keinen Einfluss haben.

Wie alles beginnt: Der schnelle Wechsel in einen privaten Messenger

Ein erstes, deutliches Warnsignal ist der Versuch das Gespräch möglichst früh von der Dating-Plattform in einen externen Messenger wie WhatsApp, Telegram, Signal oder Zangi zu verlagern. Betrüger drängen bewusst darauf, weil sie dort kaum noch Kontrolle oder Einschränkungen fürchten müssen. Auf seriösen Dating-Seiten wie freshSingle gibt es Sicherheitssysteme, Moderatoren und Meldefunktionen, die auffälliges Verhalten schnell entlarven. In privaten Messengern fällt dieser Schutz komplett weg – viele dieser Messenger-Apps sind zudem verschlüsselt und lassen sich durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung absolut anonym nutzen. Für Scammer ist das ideal um ihre wahre Identität zu verbergen.

Typisch ist dass Betrüger den Wechsel als „Zeichen besonderen Vertrauens“ oder „echter Nähe“ verkaufen. Häufige Begründungen: Auf der Plattform sei der Chat zu eingeschränkt, sie seien beruflich viel unterwegs, nicht oft online oder wollten einfach „ungestörter“ schreiben. Diese Vorwände klingen harmlos, haben aber nur ein Ziel: den Sicherheitsmechanismen zur Überwachung und Kontrolle der Dating-Seite zu entgehen und das Opfer in eine unkontrollierte Umgebung zu locken.

Sobald die Kommunikation außerhalb der Singlebörse stattfindet eskaliert das Tempo meist rasant. Innerhalb weniger Tage überschüttet der oder die Unbekannte das Opfer mit Komplimenten, Liebesbekundungen und detaillierten Zukunftsplänen. Dieses künstlich beschleunigte „Verlieben“ ist gezielte psychologische Manipulation – es soll emotionale Bindung und Druck aufbauen, bevor der eigentliche Betrug ans Licht kommt.

Kurz darauf tritt fast immer die „plötzliche Notlage“ ein: eine schwere Krankheit, ein verlorenes Handy mit wichtigen Dokumenten, ein Unfall, ein gescheitertes Geschäft oder eine angebliche Reiseblockade. Die Bitte um Geld kommt selten sofort, aber fast ausnahmslos irgendwann. Wer zu diesem Zeitpunkt bereits in einem privaten Messenger schreibt fällt viel leichter auf Geschichten herein die auf einer überwachten Plattform schneller auffallen würden.

Aus diesem Grund sollten Nutzer grundsätzlich misstrauisch werden, wenn jemand zu früh persönliche Daten wie die eigene Telefonnummer oder private E-Mail verlangt.

Weitere Maschen der Liebesbetrüger

Der Betrug mit der vermeintlich in Geldnöten steckenden Flirtbekanntschaft ist aber nicht die einzige Methode, mit der den Nutzern von Partnerbörsen Schaden zugefügt wird. Ein weiteres großes Problem sind Spammer, die Nutzerdaten auf den Onlineflirtbörsen stehlen und dann mit unseriöser und nerviger Werbung überfluten. Im Vergleich zum Geldbetrug mag diese Methode zwar auf den ersten Blick harmlos erscheinen, aus den Spammails ergeben sich aber weitere Bedrohungen in Form von Phishing-Angriffen, Malware oder Computerviren. Darüber hinaus gibt es noch eine andere Masche, Nutzer auf kostenpflichtige Portale oder Dating-Seiten mit Schadsoftware zu locken. Auch diese Masche ist vor allem auf den kostenlosen Portalen anzutreffen. Grundsätzlich gilt hier wie überall im Internet: Die Nutzer müssen ihren Computer mit einer guten Antivirensoftware schützen und sollten sich niemals bei unseriösen Seiten anmelden. Nur wer beim Internetflirt seine Vernunft nicht abschaltet, ist auch vor dem Online-Liebesbetrug sicher.

Wie wir bei freshSingle für Sicherheit sorgen

Unsere Singlebörse ist kostenlos, dennoch überprüfen wir lückenlos jedes Profil auf Plausibilität. Zur Sicherheit aller Nutzer und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl führen wir in bestimmten Fällen (z. B. bei Unstimmigkeiten in den angegebenen Daten) eine kurze Video-Identitätsprüfung durch. Sollte uns ein negativ auffälliges Profil einmal entgehen, steht unseren Mitgliedern die Möglichkeit zur Verfügung, Spammer und Scammer zu melden. Wir tolerieren weder SPAM noch SCAM! Berechtigt gemeldete Mitgliederprofile werden von uns umgehend entfernt.
Auch unser Messaging-System trägt zur Sicherheit aller freshSingles bei. Die Kommunikation der Gesprächspartner, sowohl per Nachrichten-System als auch im Chat, erfolgt dabei anonym per Nickname. Da alle unsere Dienstleistungen wie der Nachrichtenversand und auch das Chat-System völlig kostenlos nutzbar sind, besteht kein Grund – wie häufig aufgefordert – auf einer externen Seite zu kommunizieren. Zudem raten wir dazu niemals vorschnell persönliche Daten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder gar Wohnanschrift zu übermitteln, um kein Opfer von Stalking zu werden.

100% Sicherheit gibt es nicht, auch nicht in kostenpflichtigen Angeboten. Wer allerdings seinen gesunden Menschenverstand einschaltet und nicht geblendet vor Liebe, gutgläubig seine Daten herausgibt, sollte auf der sicheren Seite sein. Spätestens wenn die Internetbekanntschaft um Geld bittet sollten auch beim gutgläubigsten Single jedoch die Alarmglocken schrillen.